Treffpunkt der Branche: IFH/Intherm 2026 setzt starke Signale
21.04.2026
Die IFH/Intherm hat vom 14. bis 17. April 2026 in Nürnberg erneut ihre Rolle als Wegweiser der SHK-Branche unterstrichen. Im Jubiläumsjahr brachte die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik Fachhandwerk, Industrie und Großhandel zusammen und gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Technologien und Trends.
Die IFH/Intherm 2026 knüpfte nicht nur an die Erfolge der vergangenen Jahre an, sondern setzt in ihrem Jubiläumsjahr neue Maßstäbe. Im Vergleich zur Veranstaltung 2024 konnte das Niveau nochmals gesteigert werden, was die anhaltende Bedeutung der Messe für die SHK-Branche unterstreicht. Seit mittlerweile fünf Jahrzehnten gilt sie als feste Größe und zentraler Treffpunkt für das Fachhandwerk. Die durchweg positive Resonanz aus den Gesprächen vor Ort zeigt deutlich, wie relevant die Messe weiterhin für Austausch, Orientierung und Branchenentwicklung ist.
Mit 37.926 Besuchern und 416 Ausstellern verzeichnete die IFH/Intherm 2026 noch einmal ein gesteigertes Interesse im Vergleich zur Messe 2024. Damit baut sie ihre Position als führende Anlaufstelle der Branche im ost- und süddeutschen Raum weiter aus. Die Messehallen waren durchgehend gut frequentiert und sorgten für beste Voraussetzungen für fachlichen Austausch und Geschäftsanbahnungen.
Die Aussteller präsentierten die gesamte Bandbreite des SHK-Marktes – von Heizsystemen über erneuerbare Energien bis hin zu modernen Badlösungen. „Die hohe Zufriedenheit unserer Aussteller zeigt, dass die IFH/Intherm genau den Bedarf trifft. Besonders geschätzt werden die Qualität der Fachbesucher, gezielte Kontakte und der Austausch auf Augenhöhe“, sagt Oliver Gossmann, Leiter der IFH/Intherm. „Umso mehr freuen wir uns, dass zahlreiche Besucher trotz des ÖPNV-Streiks am ersten Messetag den Weg zu uns gefunden haben.“
Zum Messeauftakt wurden im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums zudem langjährige Aussteller für ihre Treue geehrt- darunter JUDO Wasseraufbereitung GmbH, Buderus/Bosch Thermotechnik GmbH, G. F. Lotter GmbH, Viessmann Deutschland GmbH und Viega GmbH & Co. KG.
Im IFH/Intherm Forum standen praxisnahe Lösungen im Mittelpunkt, mit Fachvorträgen zu Wärmepumpen im Bestand, Energieeffizienz und kommunaler Wärmeplanung. Auch die aktuelle politische Situation rund um das ausstehende Gebäudemodernisierungsgesetz wurde diskutiert. Ergänzt wurde das Programm durch innovative Impulse von Start-ups, die frische Lösungsansätze einbrachten.
Die Bedeutung der Branche fand auch politische Beachtung. Hubert Aiwanger, bayerischer Wirtschaftsminister, bezeichnete Heizen als ein hochpolitisches Thema. Er sprach sich für eine technologisch breite Aufstellung aus – von Holzheizung über Wärmepumpe bis hin zu Gas und Öl – um je nach Situation die passende Entscheidung treffen zu können. SHK-Handwerker seien hier die Experten, die Verbrauchern Orientierung geben müssten.
Der Stand der Fachverbände in Halle 4 bot interessierten Betrieben eine Anlaufstelle für einen direkten Austausch mit dem Fachverband, Beratung zu fachlichen und politischen Themen, sowie zur Unterstützung bei individuellen Fragestellungen. Auch der Fachverband SHK Sachsen war hier präsent und lud Betriebe aus Sachsen zu einem angeregten Austausch ein.
Aus Sicht des Fachverbandes SHK Sachsen fällt das Fazit zur IFH/Intherm 2026 durchweg positiv aus: Die Messe hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch, praxisnahe Lösungen und verlässliche Orientierung in bewegten Zeiten sind. Besonders erfreulich war die große Zahl an Besucherinnen und Besuchern aus Sachsen, die die Gelegenheit genutzt haben, sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen und Innovationen zu informieren und den Dialog mit Herstellern, Kolleginnen und Kollegen und dem Fachverband zu pflegen. Die IFH/Intherm bleibt damit ein unverzichtbarer Impulsgeber für das SHK-Handwerk – und schon jetzt richtet sich der Blick auf die nächste Ausgabe in zwei Jahren. Die nächste IFH/Intherm findet vom 25. bis 28. April 2028 statt.