Fachverband stellte Weichen zur Energiewende in der SHK-Berufsausbildung in Sachsen

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05.04.2022

Zum SHK-Berufsbildungstag am 29.3.2022 in Dresden, an dem Mitglieder der Ausschüsse Berufsbildung und Aufgabenerstellung des Fachverbandes, Vorsitzende der regionalen Gesellenprüfungsausschüsse, Lehrlingswarte sowie SHK-Berufsschullehrer im Freistaat Sachsen teilgenommen haben, wurden die Weichen zur Umsetzung der Energiewende in der SHK-Berufs- und Meisterausbildung im Freistaat Sachsen gestellt.

Bekanntlich wurde im Maßnahmenpaket zum Umgang mit den hohen Energiekosten der Bundesregierung unter anderem beschlossen, dass beginnend ab 1.1.2024 jede neu eingebaute Heizung zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll und eine große Wärmepumpen-Offensive zu starten.

In der Berufs- und Meisterausbildung im Sanitär Heizung Klima Handwerk im Freistaat Sachsen müssen dafür die Ausbildungsschwerpunkte verändert werden.

Die Tagungsteilnehmer, allen voran der Landesvorsitzende des sächsischen Berufsbildungsausschusses André Schnabel aus Leipzig, waren sich einig, ab sofort die Ausbildungsinhalte zur Ölheizung in der Berufs- und Meisterausbildung auf ein absolut notwendiges Mindestmaß zu reduzieren und dafür die Ausbildungsinhalte zu erneuerbaren Energien und insbesondere zur Wärmepumpe hochzufahren.

Die sächsischen Handwerkskammern und SHK-Berufs- und Meisterschulen werden gebeten, entsprechende Veränderungen unter Beachtung der entsprechenden Ausbildungs- bzw. Meisterprüfungsverordnung und Rahmenlehrpläne umzusetzen und entsprechende technische Voraussetzungen zu schaffen.

Im Aufgabenerstellungsausschuss des Fachverbandes werden entsprechende Prüfungsschwerpunkte der sachsenweit einheitlichen Gesellenprüfungen zum Beruf Anlagenmechaniker(in) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik neu festgesetzt.

SHK-TV fasst das Ergebnis in einem Beitrag kurz zusammen: https://www.shk-tv.de/nachrichten/fachverband-shk-sachsen-weichen-zur-energiewende.

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